Technische Entwicklung


Im 20. Jahrhundert wurde nicht nur damit angefangen, Musik auszuzeichnen und so abzuspielen, man fing auch an, die Geschichte der Musik mit all ihren technischen, historischen, sozialen und ethnischen Aspekten auseinanderzusetzen, während die Entwicklung in Asien und besonders in China anders verlief, denn China verfügte bereits im Altertum – also viel früher als der Rest der Welt – über eine vollständige Welt der Musik, in der unterschiedlichste Instrumente wie Trommeln, Flöten, Glocken und Zupfinstrumente üblich waren. Nach Konfuze wurde den verschiedenen Tönen und Tonarten weibliche und männliche Eigenschaften und Wirkungen zugeschrieben, so Stil, Genre und Verwendung der Instrumente genau vorgeschrieben war und sogar staatlich geregelt wurde. Um 300 v. Chr. gab es Bücher des Konfuzianismus, die Lieder, Riten genau einordneten und Musikinstrumenten nach den Materialien einsortierte, aus denen sie hergestellt wurden. Lithophone, Querflöte und Mundorgeln kamen auf und eine systematische Notenschrift wurde entwickelt, während das kaiserliche Musikbüro bereits ein Archiv für sämtliche Musikarten, wie zum Beispiel Kult-, Hof-, Militär- oder Volksmusik einrichtete. Die indische Musik wurde vermutlich durch Ägypten inspiriert und durch die Immigration von Griechen wurden weitere Aspekte hinzugefügt, die eine eigene Form der Musik hervorbrachte, die sich aus Ton, Sprache, Tanz und Gestik zusammensetzte, während die verschiedenen Arten von Musik strikt voneinander getrennt gesehen wurden und es große Unterschiede zwischen Kunstmusik, Volksmusik und Unterhaltungsmusik gab.

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