In der Antike
Auch im alten Ägypten wurde Musik komponiert, gespielt, gesungen und dieser zugehört – das belegen Inschriften und Grabbeigaben wie zum Beispiel verschiedene Musikinstrumente. Es begann mit verschiedenen Klappern, Rasseln sowie einfachen Trompeten und Flöten und Musik gehörte lediglich zur Ausübung des Kultes und des dazugehörigen magischen Tanzes und nicht der Unterhaltung. Ein Beispiel für ein Musikinstrument des Alten Ägyptens ist eine Bogenharfe, die die Form eines Bogens hatte und über sieben Saiten verfügte. Um 2700 v. Chr. begann die Vermischung von Gesang mit Musikinstrumenten zur Unterhaltung auf Festen, wobei auch Frauen musizieren und tanzen durften und zur Harfe auch Flöte gespielt wurde oder ebenfalls verschiedene Blasinstrumente benutzt wurden. In Ägypten wurden auch die ersten Noten entwickelt und ein Dirigent leitete die Musiker durch Handbewegungen und Armstellung an und gab ihnen so Vorgaben in Bezug auf Tonschritte und Rhythmus. Ein wenig später wurde in Ägypten die Leier zum Modeinstrument der Epoche, die der noch heute bei den Kopten genutzten Leier, dem Sistrum, ähnelt. Zweifelltrommeln waren ebenso Teil der musikalischen Darbietung, wie wilde Spring-, Schreit- und Figurentänze. Nach und nach wurde die Funktion von Musik erweitert und sie wurde in Form von Tanz-, Musik- und Kultmusik gespielt. Aber auch die Instrumente entwickelten sich weiter und neben neuen Tönen und Klängen veränderte sich auch das Aussehen der Lauten, Leier, Blasinstrumente und auch der verschiedenen Beckentypen.