Geschichte der Musik


Warum der Mensch Musik erzeugt ist nicht ganz klar, denn auf den ersten Blick, scheint Musik lediglich der Unterhaltung zu dienen. Vielleicht bemerkte der Mensch, dass Vögel auch eine Form von Musik erklingen lassen, und imitierte diese? Oder es war Teil einer kultischen Zeremonie? Denn bekannt ist, dass über Jahrtausende viele Kulturen, die nicht über eine Schrift verfügten, bis heute solche Riten nicht ausüben, sondern auch von Generation zu Generation weitergeben – und immer geht es um Musik in Form von Trommel, Gesang und Tanz. Aus diesen animistischen und schamanistischen “Berufsbildern” entwickelten sich der Schamane, der Medizinmann und ähnliche Rollen, aber immer gehörte Musik dazu, die durch verschiedenste Instrumente erzeugt wurde. So ist bekannt, dass die Sumerer eine Standleier bauten, die die Höhe eines ausgewachsenen Mannes und die Form eines Stieres hatte. Aber hier in Mesopotamien wurde nicht nur die Leier benutzt, sondern bereits im 4. Jahrtausend auch das, was wir heute als Harfe mit bis zu zehn Saiten kennen. Musik begleitete den Kult oder Ritus, wobei die Sumerer nicht nur Hymnen für ihre Götter kannten, sondern auch Klagelieder, die von den jeweiligen Musikern gespielt und auch gesungen wurden. Die “Nachfolger” der Sumerer, die Babylonier und Assyrer führten das Erbe weiter, entwickelten eine tragbare Harfe und ein Plektron. Auch verschiedene Lauten, Flöten und Trompeten wurden hier entwickelt – Musik beschäftigte die Menschheit eben schon immer!

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