Der Phonograph
1877 entwickelte Thomas Alva Edison den Phonographen, durch den es möglich war, Schall, also auch Musik und Töne aufzuzeichnen. Dieser Phonograph wurde bis weit in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts zum Beispiel zur Aufzeichnung von Volksliedern in Afrika und Osteuropa genutzt. Emil Berliner entwickelte 1887 die erste Schallplatte, die man auf einem Grammophon beliebig oft abspielen konnte und das so beliebt wurde, dass es bald in Serie ging und die zerbrechliche Schellackplatte als Speichermedium ebenso bekannt wurde. 1948 wurde ein Polyvinylchlorid entdeckt, wodurch sich nicht nur die Spieldauer und die Tonqualität verbesserten, sondern auch die Abspielgeschwindigkeit. In den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Stereofonie erfunden und Musik wurde nicht nur auch Vinyl-Platten, sondern auch im Radio in Stereo ausgestrahlt – High Fidelity wurde das Zauberwort – und Tonbänder sowie Compact-Kassetten wurden erfunden, auf denen Musik selbst gespeichert und abgespielt werden konnte. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts kam die CD – Compact Disc – auf den Markt und markierte den Beginn der digitalen Medien, wobei auf sehr geringem Platz sehr viel Musik gespeichert werden konnte und diese auch in höchster Qualität wiedergegeben werden konnte. Mittlerweile wird der größte Teil der Musik in Audioformaten wie MP3 abgespeichert und kann auf unterschiedlichsten Medien abgespielt werden.